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Freiheit von der Lesebrille auch ab 40


Im Laufe des Lebens verliert die natürliche Linse an Elastizität und damit die Fähigkeit, sich auf verschiedene Entfernungen einzustellen.
Für Menschen, die noch nie eine Brille gebraucht haben, bedeutet dies, dass mit der Zeit das Lesen schwierig wird ("die Arme werden zu kurz").
Weitsichtige merken dies im Allgemeinen früher, Kurz-sichtige später.

Obwohl es noch keine Methode gibt, die frühere Elastizität der Linse wieder herzustellen, bestehen jedoch Möglichkeiten, auch über 40 weitgehend ohne Lesebrille auszukommen.

Goethe hat mit über 80 noch keine Brille getragen. Er war auf einem Auge kurzsichtig, auf dem anderen normalsichtig. Darum sprechen Augenärzte von Goethe-Augen, wenn sie das Prinzip der so genannten Monovision meinen: Dabei wird ein Auge vor allem für die Ferne, das andere für die Nähe korrigiert.
Falls Sie auch für die Ferne eine Brille haben, so kann dieses Prinzip bei der LASIK berücksichtigt werden. Das Gehirn ist meist der Lage, beim Fernblick mit dem normalsichtigen Auge das unscharfe Bild des anderen Auges zu unterdrücken und umgekehrt. Ist das der Fall, so können Sie später auch auf die Lesebrille verzichten. Der Vorteil hierbei: Mit Kontaktlinsen lässt sich vorab testen, ob Sie das vertragen und mögen.

Da ich selbst über eine solche "Monovision" verfüge und immer noch keine Lesebrille benötige, bin ich bestrebt, Patienten über 40 in diese Richtung zu beraten.
Hunderte Patienten, die ich schon seit 15 Jahren mit dieser Technik operiert habe, freuen sich immer noch über ihre weitgehende Brillenunabhängigkeit.

Falls Sie keine Fernkorrektur und nur eine Lesebrille brauchen, kann das Verfahren der Conduktiven Keratoplastik helfen, Sie davon weitgehend unabhängig zu machen. Dabei braucht nur ein Auge behandelt werden.


Conduktive Keratoplastik - Ihr Abschied von der Lesebrille

Diese Behandlung erfolgt durch hochfrequente Wellen, die mit einer feinen Sonde innerhalb von Millisekunden in die Hornhaut geleitet werden und sie so verformen, dass scharfes Sehen in der Nähe wieder möglich wird..

Welche Erfahrungen bestehen mit dieser Methode?

Die Methode wurde in den USA entwickelt und wird seit 1996 angewendet. Seit 2002 ist die Conduktive Keratoplastik von der FDA, der zuständigen Aufsichtsbehörde in den USA, zugelassen und mittlerweile die in den USA am häufigsten praktizierte Methode zur Behandlung der Alterssichtigkeit.